Yoga trifft Coaching mit Silke Jost
Für die Momente, in denen der Kopf längst weiß, was zu tun wäre, und sich trotzdem nichts verändert. Persönlich in Winnweiler und im Donnersbergkreis, das Erstgespräch ist kostenfrei.
Es gibt Situationen, in denen der Kopf längst weiß, was eigentlich zu tun wäre – und trotzdem wird nichts leichter.
Die Grenze wäre eigentlich klar. Das Gespräch längst fällig. Die Entscheidung überfällig. Der eigene Anspruch zu perfektionistisch.
Und trotzdem kommt wieder dieses schnelle Ja. Das zusätzliche Übernehmen. Das Herunterschlucken. Das Grübeln am Abend über einen Satz, der morgens wahrscheinlich längst keine Rolle mehr spielt.
Nach außen läuft der Alltag weiter. Nur der eigene Akku wird dabei nicht voller.
Warum landen wir so oft bei denselben Reaktionen, obwohl wir es längst anders machen wollten?
Lies weiter, du bist am richtigen Ort 😉
Meine Arbeit verbindet Coaching mit meiner langjährigen Erfahrung aus Yoga, Bewegung und Körperarbeit. Denn unser Körper ist immer beteiligt – auch dann, wenn wir versuchen, eine Situation ausschließlich mit dem Verstand zu lösen.
Anspannung, Unruhe, Druck oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, erzählen etwas darüber, wie wir gerade mit uns und unserem Leben umgehen.
Dann lass uns darüber sprechen, was gerade wirklich da ist – in einem unverbindlichen Erstgespräch mit Raum für deine Anliegen. Du musst noch keine fertige Frage mitbringen oder bereits wissen, wohin die Reise gehen soll.
Körperorientiertes Coaching verbindet das klassische Coaching-Gespräch mit der bewussten Wahrnehmung körperlicher Signale. Statt ausschließlich über eine Situation nachzudenken, wird einbezogen, was sich dabei körperlich zeigt: Anspannung, Atmung, Unruhe, Haltung. Der Ansatz eignet sich besonders bei Themen, bei denen das Verstehen allein nicht ausreicht – etwa bei wiederkehrenden Mustern, Grenzen, Selbstwert oder anhaltender Belastung. „Yoga trifft Coaching“ ist die Verbindung dieses Ansatzes mit 18 Jahren Erfahrung aus Yoga, Bewegung und Körperarbeit.
Viele Menschen wissen erstaunlich viel über sich. Sie wissen, dass sie zu viel übernehmen. Dass die Arbeit gerade über den Kopf wächst. Dass ein bestimmter Kontakt nicht guttut. Dass ein klares Nein längst überfällig wäre.
Und trotzdem fällt die Veränderung schwer.
In belastenden Situationen reagieren wir oft nicht so, wie wir es uns in ruhigen Zeiten vorgenommen haben. Dann greifen vertraute Muster: anpassen, aushalten, kontrollieren, zurückziehen oder schnell noch etwas erledigen, damit bloß kein Konflikt entsteht.
Und hinterher kommt dieser Gedanke: „Ich wusste es doch eigentlich besser.“ Und nun?
Ein voller Kopf ist für viele längst normal geworden. Die Schultern ziehen nach oben, der Atem wird flacher, der Kiefer fester, der Schlaf unruhiger. Die Gedanken sind noch bei der Arbeit, obwohl längst Feierabend ist.
Nichts davon muss für sich genommen dramatisch sein. Zusammen können diese kleinen Signale allerdings ziemlich deutlich zeigen, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Der Körper reagiert auf Belastung oft lange, bevor wir bewusst sagen: So kann es nicht weitergehen. Körperwahrnehmung bedeutet für mich deshalb nicht, jede Verspannung zur großen Lebensfrage zu machen. Es geht darum, wieder mitzubekommen, was in einem selbst tatsächlich passiert – denn je früher wir etwas wahrnehmen, desto mehr Möglichkeiten haben wir zu reagieren.
In der Forschung wird die Wahrnehmung von Signalen aus dem eigenen Körper als Interozeption bezeichnet. Wie eng sie mit dem Erleben und der Regulation von Emotionen zusammenhängt, wird derzeit intensiv untersucht. Ausführlicher habe ich das in meinem Beitrag über Körperwahrnehmung und Selbstfürsorge beschrieben.
Selbstwert zeigt sich im Alltag oft viel unspektakulärer, als man denkt. Zum Beispiel in einem Nein, das nicht ausgesprochen wird. In einem Gespräch, in dem die eigene Meinung plötzlich weniger wichtig erscheint. Oder in dem Gedanken: „Vielleicht sehe ich das ja falsch.“
Auch die eigenen Bedürfnisse können erstaunlich leicht nach hinten rutschen – besonders dann, wenn man gewohnt ist, für andere mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen.
Grenzen setzen beginnt deshalb nicht erst beim perfekten Nein. Es beginnt viel früher: bei der Wahrnehmung.
Was fühlt sich für mich stimmig an? Was überschreitet meine Grenze? Was gehört tatsächlich zu mir – und was habe ich längst übernommen?
Für mich ist das ein wesentlicher Teil von gesundem Selbstwert.
Gespräche schaffen Klarheit. Sie können Zusammenhänge sichtbar machen, neue Perspektiven eröffnen und Dinge auf den Punkt bringen. Doch manches verändert sich trotzdem nicht allein dadurch, dass wir es verstanden haben.
Wir können wissen, dass wir mehr Ruhe brauchen, und im nächsten freien Moment wieder funktionieren. Wir können wissen, dass eine Grenze notwendig wäre, und im entscheidenden Augenblick doch wieder nachgeben. Der Körper macht sichtbar, was der Kopf noch ein wenig diskutieren möchte.
Darum bekommt die Körperwahrnehmung in „Yoga trifft Coaching“ ihren Platz.
Nicht als zusätzliche Methode, die möglichst beeindruckend klingt, sondern als Zugang zu dem, was ohnehin schon da ist. Wir schauen gemeinsam hin, was sich zeigt, welche Zusammenhänge dahinter liegen und wo eine andere Reaktion möglich wird.
Damit du weißt, worauf du dich einlässt:
Wir sprechen darüber, was gerade da ist. Du musst keine fertige Fragestellung mitbringen. Danach weißt du, ob es sich für dich stimmig anfühlt – und ich sage dir ehrlich, wenn ich nicht die Richtige bin.
Wir klären, worum es gehen soll und woran du merken würdest, dass sich etwas verändert hat.
Gespräch und Körperwahrnehmung greifen ineinander. Wie viel Bewegung dabei vorkommt, entscheidet das Thema – nicht ein festes Programm.
Wir schauen von Zeit zu Zeit gemeinsam, was sich verändert hat und ob die Richtung noch stimmt.
Manchmal fehlt keine Antwort – es fehlt eher der Abstand.
Ein wenig Ruhe zwischen Reiz und Reaktion. Zwischen dem, was von außen kommt, und dem, was man selbst eigentlich möchte. Gerade dort kann persönliche Begleitung wertvoll werden. Nicht, weil jemand von außen das eigene Leben besser kennt, sondern weil ein anderer Blick manchmal sichtbar macht, was mitten im eigenen Alltag kaum noch zu erkennen ist.
Was läuft hier gerade eigentlich? Was davon gehört zu mir? Und wo könnte ich anders reagieren?
Daraus kann Veränderung entstehen. Nicht als großer Neuanfang, sondern als etwas, das im Alltag tatsächlich spürbar wird.
Dann darf der nächste Schritt ganz klein sein.
Yoga trifft Coaching ist persönlich in Winnweiler und nach individueller Vereinbarung in der näheren Umgebung möglich.
Das Angebot richtet sich an Menschen aus Winnweiler und dem Donnersbergkreis, aus Rockenhausen, Falkenstein, Dannenfels, Göllheim, Kirchheimbolanden und Eisenberg sowie aus dem Nordpfälzer Land.
Wenn der Weg zu weit ist oder du dich zu Hause wohler fühlst, ist die Begleitung auch online möglich.
Der Ort verändert sich – die persönliche Verbindung bleibt.
Nein. Yoga trifft Coaching ist kein Yogakurs. Meine Erfahrung aus Yoga und Körperarbeit fließt in die Begleitung ein, aber du musst dafür keine einzige Asana kennen.
Nein. Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es richtet sich an Menschen, die im Alltag grundsätzlich handlungsfähig sind und an einem konkreten Thema arbeiten möchten. Wenn im Gespräch deutlich wird, dass therapeutische Unterstützung der passendere Weg wäre, sage ich das offen.
Unverbindlich und kostenfrei. Wir sprechen über deine Situation, du bekommst einen Eindruck von meiner Arbeitsweise, und danach entscheidest du in Ruhe.
Beides. Vor Ort in Winnweiler und nach Absprache in der Umgebung, online von überall aus.
Das hängt vom Thema ab. Manchmal reicht es, im Gespräch bewusst wahrzunehmen, was der Körper gerade macht. Manchmal ist Bewegung der direktere Weg. Es gibt kein festes Programm, das abgearbeitet wird.
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Im Erstgespräch besprechen wir, was für dich sinnvoll ist – danach weißt du genau, worauf du dich einlässt.
Yoga trifft Coaching ist die Weiterentwicklung dieser Arbeit. Der Ansatz ist derselbe geblieben, der Name und der fachliche Rahmen haben sich weiterentwickelt.
Individuelle Yogatherapie, wenn dein Körper gezielte Aufmerksamkeit braucht und eine normale Gruppenstunde nicht das Richtige ist.
Individuelles Training für Kraft, Beweglichkeit und einen Körper, der dich in deinem Alltag gut trägt.
Du musst noch nicht genau wissen, was du brauchst.
Wenn du spürst, dass sich etwas verändern soll, können wir zunächst gemeinsam herausfinden, ob Yoga trifft Coaching für dich der richtige Weg ist.
Impulse, Kurse und Workshops, die im Alltag stabiler machen.